Composition Elisabeth-Orgel im
Krönungsdom und Concathedrale St. Martin
in Bratislava
Konzept für die neue Orgel
Das Hauptschiff
mit seiner harmonischen Architektur,
seinen klaren Proportionen und der sich
daraus ergebenden Akustik ist der ideale
Raum für eine Orgel. Den besten
Aufstellungsplatz bietet die vorhandene
Orgelempore aus dem 19. Jahrhundert mit
der dahinterliegenden West-Kapelle. Von
hier aus ergibt sich eine besondere
Harmonie von Raum-Architektur und Musik,
die sich gleichzeitig mit der
gegenüberliegenden Liturgie ergänzt.
Die neue Orgel soll äußerlich mit
dem Raum und dem Westfenster und damit
mit der dahinterliegenden West-Kapelle
eins werden. Die Architektur des
Instrumentes beginnt somit vom Boden des
Domes, von der bekrönten Türe unter der
Empore und endet mit dem Gewölbe und dem
farbigen Fenster im Westen. Die
vorhandenen Architekturteile der Kirche
werden hier Bestand des Instrumentes und
umgekehrt. Das Äußere der neuen Orgel
möchte die gewachsene
Zusammengehörigkeit der Räume,
Hauptschiff und West-Kapelle respektieren
und gleichzeitig eine spannungsreiche,
sowohl optische als auch klangliche
Durchlässigkeit schaffen. Im oberen Teil
des Instrumentes ist Raum für ein Symbol
- das Elisabeth-Rosenwunder.
Würdigung
- Konzept - Werkaufbau
- Klang
- Technik
Projektauswahl
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