Composition Elisabeth-Orgel im Krönungsdom und Concathedrale St. Martin in Bratislava

Die klangliche Anlage

Auch musikalisch ist die Orgel-Anlage spannungsreich für das Orgelprojekt. Das Schwellwerk steht im Übergang zwischen Hauptschiff und West-Kapelle und erfährt teilweise durch die davorstehenden, sehr präsent im Raume stehenden Werke von Hauptwerk und Oberwerk, günstige Abschattungen, eine sehr stimmige, etwas mystische Version zu diesen Werken. Bei geschlossenem Schweller ist es ein von weit herkommender Klang, eins werdend mit dem Sinnbild des Westfensters, kann sich aber im Tutti bei geöffnetem Schweller durch die Klangaustritte in der Mitte des Prospektes, zu beiden Seiten und zum Gewölbe, großartig steigern.

Die räumliche Dimension des Instrumentes kann entscheidend durch das geplante Fernwerk im Chor des Domes gesteigert werden, die dort dann auch als Chor-Orgel benützt werden kann.

Von entscheidender Bedeutung für das Instrument ist das Pedalwerk der Orgel. Das Groß-Pedal steht frei in der Westkapelle, dessen Raummaße der Resonanzraum und die gegebene Basis für das Instrument sind. Getrennt davon steht bei den Hauptwerk-Registern auf einer Lade das Klein-Pedal ab den Registern Gedacktbaß 16, exakt hörbar für den Organisten und gleichzeitig mit guter Klangverschmelzung der übrigen Werke.

Würdigung - Konzept - Werkaufbau - Klang - Technik

Projektauswahl