| Gerald Woehl entstammt
einer Musikerfamilie in der 3. Generation.
Seine Lehrer waren:
- Walter Haerpfer, künstlerischer
Leiter der Manufactur de Grand-Orgues
de la
Lorraine in Frankreich -
Kennenlernen der französischen
Organistenszene und Einarbeitung
in den französischen Orgelbau
- Georges Lhôte, freischaffender
Facteur d´Orgues - Konzeption
und Konstruktion symphonischer
Orgeln; Konzeption, Bau und
Intonation von Zungenstimmen
- Zeichnen, Malen und Bildhauerei
bei Günter Späth
Seit Ende der 1960er Jahre lebt er in
der Universitätsstadt Marburg an der
Lahn - dort Gründung der
Orgelbauwerkstätte.
1981 Anerkennung
zum Restaurator für Musikinstrumente.
Mitglied des VDR, Vereinigung der
Restauratoren - Museen, Denkmalpflege -
Fachgruppe Musikinstrumente. Im gleichen
Jahr Gründung einer gemeinsamen,
separaten Restaurierungswerkstätte für
Historische Tasteninstrumente
mit der Restauratorin,
Cembalo- und Klavierbauerin Monika May.
Seit 2003 hat er ein weiteres Atelier
im Garten Sanssouci in Potsdam.
Für die eigenen Arbeiten sind
einerseits die frühen Begegnungen mit
der französischen Orgelszene der 1960er
Jahre von Bedeutung. Andererseits sind es
die aktuellen Kontakte zu den
gegenwärtigen Organisten, Musikern,
Komponisten und Künstlern, die neue
Denkanstöße und neues Schaffen
ermöglichen. Und es sind die gebauten
Instrumente, die prägend wirken. Der Bau
der großen "Bach-Orgel"
für die Thomaskirche zu Leipzig im Jahr
2000 ließ eine ganz neue Sichtweise zum
musikalischen Schaffen Bachs und dem
Mitteldeutschen Orgelbau gewinnen.
Sein besonderes Interesse gilt dem
weit gespannten Bogen von der Musik
Johann Sebastian Bachs bis zur Neuen
Musik, besonders dem Orgelwerk von
Olivier Messiaen und den dafür
geeigneten Instrumenten. Dazu sind
Publikationen über Themen zum
Instrumentenbau, Abhandlungen zur
Restaurierung von Musikinstrumenten und
interessante Einspielungen international
bekannter Organisten an den gebauten
Instrumenten erschienen.
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